Niravs Familie. 2010 | Salach

Die Fotostrecke „Niravs Familie“, von der einzelne Bilder als Projektionen in die Aufführungen von theaterfuereinjahr eingebaut wurden, illustriert die letzte Szene des Stückes „4 LETZTE LiEDER“ von Nirav Christophe.

Visualisiert werden die Erinnerungen von Flip Blijschoten an einen Spaziergang mit seinen Großeltern. Während dieses Spaziergangs im Schnee stirbt Flips Opa, kindgebliebener Tyrann und lebenslustiger Kauz, dessen ungewöhnlicher Umgang mit dem Enkel das prägende dramatische Grundmotiv des Stückes darstellt.

Ausstellung ausgewählter Aufnahmen der Fotostrecke „Niravs Familie“ vom 17. September bis 15. Oktober 2010 bei Angelika Dölker – Buchhandlung im alten Haus, Hauptstraße 58 in D-73084 Salach.

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag von 09.00 bis 12.30 Uhr und 14.30 bis 18.00 Uhr.
Mittwoch 09.00 bis 12.30 Uhr. Samstag 9.00 bis 13.00 Uhr.

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Die Produktion 4 LETZTE LiEDER von Nirav Christophe ist auch als Hörstück in Zusammenarbeit mit Radio Fips Göppingen erschienen.
Herausgeber: Thomas Faupel | theaterfuereinjahr 2010

Niravs Familie.2010

Zu sehen in der Präsentation „portfolio“, ab Juli 2010 bis Dezember 2010 in Alpen bei Xanten | LaborFürNeueKunst GbR.

Weitere Informationen

Theater für ein Jahr

4 LETZTE LiEDER
von Nirav Christophe

Ein alter Mann, Flip Blijschotten, erinnert sich im Sterben schlaglichtartig an die Stationen seines Lebens. Seine Bilanz: Gleichgültigkeit. Untermalt mit Motiven aus den „Vier letzten Liedern“ von Richard Strauss, werden seine Erfolge als Starfrisör, die Trennung von Frau Nina und Sohn Joost, die erste Verliebtheit und die Erinnerungen an seinen Großvater, kindgebliebener Tyrann und lebenslustiger Kauz, vorgestellt – und dies in umgekehrt chronologischer Erzählstruktur. Ein nicht ungefährliches Unterfangen, wird doch dem Publikum die gewohnte Kausalkettenbildung unausweichlich verwehrt.

Sponsoren | Familienfotos im Schnee

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Szene4
Flip erinnert sich an den Spaziergang im Schnee, damals, als er 12 Jahre alt war. Er sollte Opa die Mütze abnehmen. Immer hatte Opa diese Mütze auf. Aber jetzt nicht, sagt Oma. Und Opa sagt gar nichts mehr.
Er stirbt. Opa war ein besonderer Mensch für Flip: „Ich rannte nach unten in den Keller, ein paar Worte, die ich nicht verstand und dann baute er schweigend mit mir, neben sich, nutzlose Dinge immer wieder von anderen Dingen. Nie einfach so.“

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